Beschallung
Nach Raum und Bestuhlung geplant, nicht nach Katalog. Die letzte Reihe versteht jedes Wort, ohne dass es in der ersten Reihe zu laut wird. Hallen mit Nachhall hören wir uns vorher an.
Was wir planen, liefern und am Tag betreiben – vom Regieplan über beide Gewerke bis zum besetzten Pult. Diese Seite folgt der Reihenfolge, in der die Arbeit bei einem Einsatz anfällt.
Bevor ein Gerät geladen wird, steht jeder Einsatz von Ton und Licht auf Papier und ist geprobt.
Große Unternehmen prüfen zuerst, ob eine Veranstaltung beherrschbar ist, und erst danach, womit sie beschallt und beleuchtet wird. Deshalb beginnt unsere Arbeit nicht im Lager, sondern im Saal: Wir sehen uns den Raum an, sprechen mit der Haustechnik und klären, was die Location stellt und was wir mitbringen.
Aus diesen Angaben entsteht ein Angebot, in dem Ton, Licht, Aufbau, Probe und Betrieb einzeln aufgeführt sind. Ihr Einkauf kann jede Position nachvollziehen und neben andere Angebote legen. Nach der Beauftragung schreiben wir den Regieplan – das Dokument, in dem jeder Programmpunkt seinen Ton- und Lichtzustand hat.
Verständlichkeit in jeder Reihe. Rede, Podium und Saalfragen kommen dort an, wo sie gehört werden müssen – im Saal, in der Aufzeichnung und in der Dolmetschkabine.
Nach Raum und Bestuhlung geplant, nicht nach Katalog. Die letzte Reihe versteht jedes Wort, ohne dass es in der ersten Reihe zu laut wird. Hallen mit Nachhall hören wir uns vorher an.
Für Vorstand, Podium und Saalfragen. Wer im Programm spricht, hat sein Mikrofon, bevor er danach fragen muss. Saalmikrofone laufen getrennt vom Redepult, damit keine Wortmeldung verloren geht.
Walk-in-Musik und Einspielfilme. Jeder Einsatz steht im Regieplan und wird gespielt, wenn der Programmpunkt es vorsieht – nicht auf Zuruf aus der dritten Reihe.
An Aufzeichnung, Stream und Dolmetsch. Wir liefern ein eigenes, sauberes Tonsignal an die Stelle, die Bild oder Übersetzung übernimmt, und stimmen die Übergabe vor der Probe ab.
Gut zu sehen für Saal und Kamera. Rednerinnen und Redner sind hell genug für die hinteren Reihen und für jede Kamera, der Raum hat für Einlass, Programm und Pause die passende Stimmung.
LichtPult, Podium und Bühne, von vorn und seitlich eingerichtet, damit Gesichter keine harten Schatten tragen.
WirkungWer gerade spricht, ist auch aus der hinteren Hallenhälfte zu erkennen.
LichtEigene Zustände für Einlass, Programm und Pause, jeder davon im Regieplan festgelegt.
WirkungDer Saal zeigt an, wann das Programm beginnt und wann Pause ist.
LichtAbgestimmt auf Leinwand und Aufzeichnung, gemeinsam mit der Stelle, die das Bild liefert.
WirkungGesichter sind auf der Leinwand hell, die Präsentation daneben bleibt lesbar.
LichtMarkenfarben, Bühnenbild und Exponate, nach den Vorgaben aus Ihrem Corporate Design.
WirkungIhre Farben sind im Raum sichtbar, und das Produkt steht im Licht, wenn es gezeigt wird.
Ton- und Lichtpult besetzt, eine Ansprechperson für Ihr Haus, die Agentur und die Location.
Am Tag selbst wird über Technik nicht mehr neu entschieden. Es gibt den Regieplan und eine Person, die ihn führt und für alle Beteiligten erreichbar ist. Die Tabelle zeigt, was in jeder Phase an beiden Pulten passiert.
| Phase | Ton | Licht |
|---|---|---|
| Aufbau | Lautsprecher, Mikrofone und Zuspielung im Zeitfenster der Location; Strom nach Ortstermin | Scheinwerfer an den im Ortstermin freigegebenen Hängepunkten, Grundlicht eingerichtet |
| Probe | Jeder Programmpunkt mit Rednerinnen und Rednern durchgespielt, Mikrofon für Mikrofon | Positionen an Pult und Podium ausgeleuchtet und für die Kamera geprüft |
| Einlass | Walk-in-Musik läuft, alle Mikrofone bereit | Saalstimmung für den Einlass |
| Programm | Tonpult besetzt, Einsätze nach Regieplan | Lichtpult besetzt, Lichtzustände nach Regieplan |
| Pause | Pausenmusik, Mikrofone für den zweiten Teil geprüft | Pausenstimmung, Bühne für den nächsten Programmpunkt eingerichtet |
| Abbau | Nach Programmende im vereinbarten Zeitfenster | Nach Programmende im vereinbarten Zeitfenster, Hängepunkte an die Location zurückgegeben |
Agentur, Haustechnik, Probe, Angebot – was vor einer Vergabe geklärt sein sollte.
Die Agentur verantwortet Ablauf, Inhalte und Dramaturgie, wir die technische Umsetzung von Ton und Licht. Wer was liefert und wer am Tag entscheidet, halten wir schriftlich fest, bevor der Regieplan geschrieben wird.
Die Haustechnik ist für Strom, Hängepunkte und die Freigaben im Haus zuständig. Wir melden unseren Bedarf beim Ortstermin an und stimmen ab, welche vorhandene Technik genutzt wird. Am Veranstaltungstag ist die Haustechnik auf Abruf, die Pulte bleiben bei uns.
Jeder Programmpunkt wird vor der Veranstaltung einmal technisch durchgespielt. Wann und wie lange, legen wir im Regieplan fest. Dabei sein sollten alle, die sprechen oder auf die Bühne gehen, und die Person aus Ihrem Haus, die am Tag entscheidet.
Ton, Licht, Aufbau, Probe und Betrieb stehen als einzelne Positionen im Angebot. Anfahrt und, wo nötig, Übernachtung sind von Anfang an eingerechnet. So lässt sich jede Position mit anderen Angeboten vergleichen.
Unser Sitz ist in Langenhagen, wir arbeiten in der Region Hannover. Weitere Orte sind nach Absprache möglich; die Anfahrt steht dann ausdrücklich im Angebot.
Datum, Ort und Ablauf genügen für den Anfang. Was noch offen ist, klären wir mit Rückfragen, bevor wir das Angebot schreiben.
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