Der Regieplan

Jeder Einsatz von Ton und Licht steht vor der Veranstaltung fest. Der Regieplan ist das Arbeitsdokument, auf dem Ihr Veranstaltungstag läuft – dieselbe Grundlage für Ihr Haus, Ihre Agentur, die Location und beide Pulte.

Von der Anfrage bis zum Abbau

Sieben Schritte in fester Reihenfolge. Jeder setzt voraus, dass der vorherige abgeschlossen ist – deshalb steht hier eine Cue-Linie und keine Liste von Versprechen.

  1. Cue 1 · Ihr Haus

    Anfrage

    Datum, Ort, Ablauf – soweit bekannt. Mehr braucht es für den Anfang nicht. Was fehlt, fragen wir im nächsten Schritt gezielt nach.

  2. Cue 2 · mit der Location

    Rückfragen und Ortstermin

    Raum, Strom, Hängepunkte, Haustechnik. Wo nötig, sehen wir uns die Location gemeinsam mit der Haustechnik an. Danach ist klar, was vor Ort vorhanden ist und was wir mitbringen.

  3. Cue 3 · Brilliant Sound & Light

    Planung und Angebot

    Ton und Licht einzeln aufgeführt, dazu Aufbau, Probe und Betrieb. Ihr Einkauf sieht jede Position für sich und kann sie mit anderen Angeboten vergleichen.

  4. Cue 4 · gemeinsam mit Ihrem Haus

    Regieplan

    Jeder Programmpunkt mit seinem Ton- und Lichtzustand. Ihr Haus oder Ihre Agentur gibt den Plan frei; Änderungen am Ablauf laufen ab dann über dieses eine Dokument.

  5. Cue 5 · vor Ort

    Aufbau und Probe

    Aufbau im Zeitfenster der Location. Danach wird jeder Programmpunkt einmal technisch durchgespielt, mit den Personen, die am Tag sprechen.

  6. Cue 6 · am Pult

    Veranstaltung

    Ton- und Lichtpult sind besetzt und fahren den Regieplan. Für Ihr Haus, die Agentur und die Location gibt es eine Ansprechperson.

  7. Cue 7 · vor Ort

    Abbau

    Nach Programmende im vereinbarten Zeitfenster der Location. Hängepunkte und Stromanschlüsse gehen an die Haustechnik zurück.

So liest sich ein Regieplan

Ein beispielhafter Ausschnitt: Programmpunkt | Ton | Licht.

Der Auszug zeigt den Aufbau des Dokuments. Er ist ein Beispiel und stammt aus keiner realen Veranstaltung. In Ihrem Regieplan stehen zusätzlich Uhrzeiten, Namen und die Dateinamen Ihrer Filme und Präsentationen – jede Zeile ist ein Einsatz, der geprobt wird.

Beispiel – Auszug aus einem Regieplan, keine reale Veranstaltung
Programmpunkt Ton Licht
Einlass Walk-in-Musik leise, Pultmikrofon stumm Saal hell, Bühne in Markenfarbe
Begrüßung durch die Moderation Musik aus, Mikrofon der Moderation offen Saal gedimmt, Moderationsposition ausgeleuchtet
Rede des Vorstands Pultmikrofon offen, Signal an Aufzeichnung und Dolmetschkabine Pult für Saal und Kamera ausgeleuchtet
Einspielfilm Filmton über die Saalanlage, Pultmikrofon stumm Bühne dunkel, kein Streulicht auf der Leinwand
Podiumsgespräch Funkmikrofone für alle Gäste auf dem Podium offen Podium gleichmäßig hell, Gesichter für die Kamera
Fragen aus dem Saal Saalmikrofone offen, Pultmikrofon bereit für die Antwort Saal aufgehellt, damit Fragende zu sehen sind
Pause Pausenmusik, alle Mikrofone stumm Pausenstimmung, Bühne für den zweiten Teil eingerichtet

Was Ihr Haus beitragen muss

Filme, Präsentationen und Rednerliste bis zur Probe. Was in der Probe nicht vorliegt, kann dort nicht geprüft werden.

Spätestens zur Probe von Ihrem Haus oder Ihrer Agentur
  • Filme und Einspieler in der Fassung, die am Tag gezeigt wird
  • Präsentationen in der endgültigen Fassung
  • die Rednerliste mit Reihenfolge und Funktion
  • eine Person, die am Tag über Änderungen am Ablauf entscheidet

Wer welche Datei liefert, halten wir im Regieplan fest. Alles Weitere klären wir nach Ihrer Anfrage.